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TU Berlin

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IPIN

Brandenburg ist bereits heute in der Lage, mehr Energie klimaneutral regenerativ zu erzeugen als im Land selbst verbraucht wird. Aufgrund der zum Teil stochastischen Einspeisung erneuerbarer Energien kann dies zu einem Missverhältnis von Bedarf und Angebot führen. In der Konstellation von Schwachlast und Starkwind müssen bereits heute teilweise Windenergieanlagen abgeschaltet werden, um die Netze nicht zu überlasten. Zudem besteht die Notwendigkeit, dass sich die Energieübertragungsnetze von unidirektionaler Versorgung hin zu bidirektionalen Netzen wandeln müssen.

Das bundesländerübergreifende Vorhaben „IPIN“ dient der Steuerung und Visualisierung effizienter Technologien zur Einbindung von Elektrofahrzeugen in Verteil- und Inselnetze und der maximalen Nutzung erneuerbarer Energien für den elektromobilen Verkehr. Kernaufgabe des Projektes ist die übergeordnete Erarbeitung des Smart Grid-Konzeptes im Schaufenster Berlin-Brandenburg. Dies geschieht durch die Umsetzungsbegleitung sowie Verknüpfung und Evaluierung der Ergebnisse eingebundener Projekte. Das Smart Grid-Konzept soll unter dem Zielaspekt erarbeitet werden, bei fehlendem Energieverbrauch als Baustein zu helfen, eine Drosselung oder Abschaltung von unstetig einspeisenden erneuerbaren Erzeugungsanlagen schlussendlich zu vermeiden.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen unter Berücksichtigung der Versorgungssicherheit und wirtschaftlichen Umsetzbarkeit einen Beitrag zur Lösung der durch die Umwandlung der Energiewirtschaft entstehenden Herausforderungen leisten. Die zu erwartenden Lösungen und Erkenntnisse werden auf andere Regionen Deutschlands übertragbar sein und eignen sich auch grundsätzlich für den Export intelligenter Konzepte unter Nutzung moderner Technologiebausteine (u. a. Elektromobilität) weltweit, um so Deutschlands führende Kompetenzen in diesem Technologiebereich öffentlich zu machen.

 

Projektpartner:

1. Vattenfall Europe Innovation GmbH (Koordinator), Hamburg

2. RWE Effizienz GmbH, Dortmund

3. Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel GmbH, Berlin

4. E.ON New Build & Technology GmbH, Gelsenkirchen

5. Technische Universität Berlin - Distributed Artificial Intelligence Laboratory

 

 

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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