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TU Berlin

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EMD - Erweiterte und adaptive Elektromobilitätsdienste

Mit der Verbreitung von Elektromobilität steigt die Notwendigkeit der Interoperabilität und der Vernetzung von Mobilitätsdiensten und -anbietern (ÖPNV, E-Car-Sharing, Pedelecs etc.). Dabei müssen Daten- und Informationsdienste miteinander kompatibel sein, so dass der Nutzer Informationen und Dienstleistungen als ein homogenes Angebot wie aus einer Hand wahrnehmen kann. Zur Zeit herrscht aufgrund der Vielzahl heterogener Informations- und Transportdienstleistungen in diesem Bereich aber eine sehr hohe Komplexität. Diese ist für den Nutzer nicht praktikabel handhabbar und stellt somit für die Verbreitung von Elektromobilität ein besonders großes Hindernis dar.

Das Verbundvorhaben E-Mob-Dienste hat daher in der Schaufensterregion Berlin/Brandenburg („Internationales Schaufenster der Elektromobilität“) zum Ziel, die Vernetzung von Anwendungen und Daten zu neuartigen Angeboten im E-Mobility-Ecosystem voranzutreiben. Hierzu wird eine Basis an Diensten, Prozessen und Werkzeugen geschaffen, die es erlauben, neuartige, höherwertige Dienste effizient zu entwickeln. Zentrale Teilziele des Projektes sind dabei die Verbindung von Elektromobilitätsangeboten zur nahtlosen gewerblichen und privaten Nutzung durch IKT sowie eine Vereinfachung der Dienstentwicklung und Bereitstellung einer Dienstbasis. Das führt zu einer Senkung der Entwicklungskosten und einer Verringerung der Time-to-Market für Dienstanbieter. Letztendlich soll eine neue Generation von Elektromobilitätsdiensten ermöglicht werden, die sich durch eine domänenübergreifende (Energiesystem, Elektrofahrzeug, Verkehrssystem) Semantik (Einsatz von Zeichen) und Kontext-Adaptivität (Anpassungsfähigkeit an individuelle Nutzer und deren Umgebung), Personalisierung und Echtzeitfähigkeit auszeichnet.

Um den Nutzen das Vorhabens zu demonstrieren, werden im Rahmen des Projektes erste Dienste entwickelt und in einem Referenzsystem erprobt, welche die Grundlage für innovative Anwendungen in weiteren Schaufensterprojekten bilden. Darüber hinaus werden die im Projekt entwickelten Werkzeuge auch für die Entwicklung und Integration von Diensten in weiteren, parallel laufenden Projekten des „Internationalen Schaufensters der Elektromobilität“ (Berlin/Brandenburg) zur Verfügung gestellt.

 

Projektpartner:

1. Technische Universität Berlin (Koordinator) - Distributed Artificial Intelligence Laboratory

2. Orga Systems GmbH, Paderborn

3. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen

4. Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) gGmbH, Berlin

 

 

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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